Allgemein | Oma Marlies

Wie man am großen G die Gerste erkennt.

März 24, 2017

Jetzt im Juli stehen die Felder kurz vor der Ernte. Goldenes Korn erstreckt sich links und rechts der Wege. Oma Marlies verrät einen ganz einfachen Merksatz, wie man die Kornsorten erkennen und unterscheiden kann.

Von Weitem sehen sie sich sehr ähnlich: Gerste, Roggen und Weizen. Schaut man sich die Getreidesorten jedoch aus der Nähe an fällt auf, dass manche kleine Härchen haben die zwischen den Körnen hervorsprießen. Diese Härchen nennt man auch Grannen.Und genau an diesen Grannen kann man die unterschiedlichen Sorten auseinander halten. Der einfache Merksatz lautet:

  • Große Grannen – großes G – Gerste
  • Kleine Grannen – kleines g – Roggen
  • Keine Grannen – kein G/g -Weizen

Man muss sich also nur vorstellen, wie das Getreide geschrieben wird. Ob mit großen G wie Gerste oder kleinem g wie Roggen oder ohne G/g wie Weizen.Dann schauen, wie groß die Grannen sind. Sind sie besonders lang und groß, dann passen sie zu der mit großem G geschriebener Gerste. Felder auf denen Halme mit kurzen Grannen stehen passen zum Roggen, der mit kleinem g geschreiben wird. Sind gar keine Härchen zu sehen handelt es sich sicher um Weizen – der hat schließlich auch kein G im Namen.

Im August wurde in Westfalen auf dem Bauernhof fleißig Kräuterbünde von den Kindern gesammelt. Er enthielt auch je eine Kornsorte von Gerste, Roggen, Hafer und Weizen. Diese wurden später an Maria Himmelfahrt in der Kirche segnet. Die gesegneten Kräuter sollten Schutz für den Hof bringen. Mehr zum Kräuterbund erfahrt ihr hier. Viel Spaß beim Spazierengehen und Getreide angucken!

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